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Rohstoffe und Materialien Das System von Elementen wird aus dem säurefestem Stahlblech; Material-Sortennummer 1.4404 (316L), nach PN-71/H-86020 – 00H17N14M2 produziert Typische Schornsteinanlagen
Rohr Abstandshalter Reinigungselement
Technische Beschreibung des Erzeugnisses Die modernen mit dem Öl oder Gas geheizten Kessel können bedrohlich für traditionelle gemauerte Schornsteine sein. Die Kessel von hoher Leistung emittieren Abgase von niedrigeren Masse und Temperatur als die traditionellen, mit den soliden Brennstoffen geheizte Kessel. Gemauerte Schornsteine, die sich mit größer Wärmekapazität charakterisieren, sind nicht in der Lage sich in diesen Bedingungen genug schnell erwärmen zu können. Kalte Schornsteinwände verursachen die Verflüssigung des Kondensats und Eindringen von sauerer Schwitzwasser in die Wände. Die Schornsteineinsätze der Firma JAWAR schützen die gemauerten Schornsteine gegen einer schädlichen Wirkung des Kondensats. Sie sind einfach zu installieren und ihre Anwendung wird sowohl in den neugebauten, als auch schon existierenden Gebäuden empfohlen. Dünne Wände (0,5mm – 1,0mm) ermöglichen den JAWAR Schornsteineinsatzelementen bis zu 200 mal schnellere Erwärmung in Vergleich zu den traditionell gemauerten Schornstein. Dank der Plasma-Schweißtechnologie bleiben die Elemente des Systems dicht. Die Abgase werden mit Hilfe der in dem Schornstein herrschenden Unterdruck ausgestoßen. Der Schornsteineinsatz ist ein Satz von Rohren und Formstücken von runden oder ovalen Durchschnitt. Jedes Element ist für das System von Muffenverbindungen angepaßt, die die Dichtheit der Verbindungen bei Unterdruck sichern, und die gewalzten Rohrenden ermöglichen einfache Montage. Montageanweisung Vor der Montage des Schornsteineinsatzes ist der Zustand, die Durchlässigkeit des existierenden Schornsteinschachts zu kontrollieren und danach ist der Schacht zu reinigen und zu messen. Die Stellen für T-Stück für Kesselanschluß, für die Waschluke und evtl. für T-Stück des Schornsteinzugreglers gegenüber der Höhe des Abgasfuchses mit Berücksichtigung eines einfachen Zutritts zur Waschluke sind zu bestimmen. Den Schornstein gemäß der Abmessungen von o.g. Formstücken mit evtl. Berücksichtigung von Überlaufstücken für die Verbindungstellen mit vertikalen Rohren aushämmern. Die Stelle der Waschluke mit Kondensatablauf soll ausgeglichen werden und für den Schlauch für Kondensatabführung eine Nute aushauen, die seine sanfte Ausführung außerhalb der Schornsteinwand ermöglicht oder Verbindung mit Neutralisierung erlaubt. Sollte das Ansetzen von neuen Mörtel für notwendig erscheinen, ist die Stelle seines evtl. Kontakts mit dem Kondensatablaufsbehälter mit zusätzlicher Isolierung abzutrennen. Das Seitenrohr der Waschluke, das eine Reinigungsöffnung ist, hat die Länge, die für eine typische Dicke der Schornsteinwand ausreichend ist und das Rohr soll senkrecht zur Wand aufgestellt werden. Sollte die Wand eine andere Dicke aufweisen, ist eine Verlängerung der Reinigungsöffnung anzuwenden. Die Waschluke kann direkt mit T-Stück für Kesselanschluß oder durch beliebige Rohrabschnitt verbunden werden. Für einen Schornstein, der für Unterdruck und Abgastemperaturen von über 160°C ausgesetzt ist, genügt eine Muffenverbindung oder Verbindungen mit zusätzlichen Schlauchschellen. Bei jedem Satz des Schornsteineinsatzes verfügt ein Rohr L=1000 über Spezialhalter für Anzapfung von Montageseil. Die Halter erlauben eine freie Senkung des Einsatzes und die Montage von den weiteren Rohren bis auf Sollhöhe. Jede 2 m empfehlt es sich die Schellen zu montieren, die den Schornsteineinsatz in dem gemauerten Schornstein stabilisieren. Nach der Montage aller Elemente des Einsatzes in den Schornstein soll man mit dem Anschluß des Kessels zu dem Schornstein anfangen (ACHTUNG! Ein vertikaler Abschnitt von 22 cm über dem Zugunterbrecher ist einzuhalten). Das Verbindungsprinzip ist gleich wie bei der Verbindung von einem vertikalen Abschnitt.
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